Bounce Definition

Was ist Bounce?

Der Begriff „bounce“ hat verschiedene IT-bezogene Bedeutungen, doch keine davon beinhaltet hüpfende Bälle. Die in der Computerwelt gebräuchlichste Definition von „bounce“ bezieht sich auf E-Mail Nachrichten.

1. Rücksendung von E-Mails

Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht an eine andere Person senden, verarbeitet der Mailserver die Nachricht und stellt sie in das Postfach des entsprechenden Benutzers zu. Wenn Sie beispielsweise eine Nachricht an “ [email protected]“ senden, sucht der mail.com-Server nach einem Benutzer namens „mrman“, an den die Nachricht zugestellt werden soll. Wenn der Benutzer nicht existiert, kann der Mail-Server die Nachricht an den Absender zurückschicken mit der Meldung „Sorry, that user does not exist“. Diese Nachrichten kommen oft vom „Mail Delivery Subsystem“ und haben die Betreffzeile „Returned mail: see transcript for details.“

Wenn Sie eine zurückgewiesene Nachricht erhalten, sollten Sie die E-Mail-Adresse, an die Sie die Nachricht geschickt haben, überprüfen und sicherstellen, dass sie richtig eingegeben wurde. Wenn die Adresse korrekt ist, kann es hilfreich sein, den Text der geprallten Nachricht zu lesen, um weitere Einzelheiten zu erfahren. Das bedeutet, dass der Empfänger sein E-Mail-Kontingent erreicht hat und einige Nachrichten und/oder Anhänge löschen muss, um neue Nachrichten zu erhalten. In diesem Fall sollten Sie die Person anrufen oder eine alternative E-Mail-Adresse verwenden, um ihr mitzuteilen, dass sie ihren Posteingang pflegen muss.

2. Neustart eines Computers

Der Begriff „Bounce“ kann auch den Vorgang des Neustarts eines Computers beschreiben. Zum Beispiel kann ein Arbeitsplatz nach der Installation einer neuen Software gebootet werden müssen. Ebenso kann ein Web Server gebounct werden, wenn die auf dem Server gehosteten Websites nicht richtig reagieren.

3. Audio exportieren

„Bounce“ kann auch den Prozess des Exports mehrerer Spuren in einer Audiomischung auf eine Monospur oder zwei Stereospuren beschreiben. Dies hilft bei der Konsolidierung von Audiospuren, nachdem sie abgemischt worden sind. Das Bouncen von Audiospuren verringert den Bedarf an Rechenleistung, da der Computer nur eine Spur statt aller Spuren einzeln verarbeiten muss. Digital Performer ist die wichtigste Audiosoftware, die Bouncing zum Exportieren von Audiodaten verwendet.

4. Verstecken einer Netzwerkverbindung

Schließlich kann „Bouncing“ auch in Netzwerken verwendet werden, um eine Methode zum Verstecken der Quelle der Netzwerkverbindung eines Benutzers zu beschreiben. Diese Art des Bouncing wird oft mit „BNC“ abgekürzt. Jemand, der seine Netzwerkverbindung prellt, wird „Bouncer“ genannt, obwohl dies nicht dieselbe Person ist, die Ihren Ausweis an der Bar überprüft.

Die Definition von Bounce auf dieser Seite ist eine Originaldefinition von SharTec.eu.
Das Ziel von SharTec ist es, Computerterminologie so zu erklären, dass sie leicht zu verstehen ist. Wir bemühen uns bei jeder von uns veröffentlichten Definition um Einfachheit und Genauigkeit. Wenn Sie Feedback zur Bounce-Definition haben oder einen neuen Fachbegriff vorschlagen möchten, kontaktieren Sie uns bitte.