JVM (Java Virtual Machine) Definition

Was ist JVM (Java Virtual Machine)?

Steht für „Java Virtual Machine“. Eine JVM ist eine softwarebasierte Maschine, die Java-Programme ausführt. Sie kann auf mehreren verschiedenen Betriebssystemen installiert werden, darunter Windows, OS X und Linux. JVMs ermöglichen die Ausführung von Java Anwendungen auf fast jedem Computer.

Eine virtuelle Java-Maschine verarbeitet Anweisungen ähnlich wie ein physischer Prozessor. Allerdings muss der Java-Code aus einer .JAVA-Datei zunächst in Anweisungen umgewandelt werden, die die JVM verstehen kann. Dieses Binärformat, „Bytecode“ genannt, kann anweisungsweise verarbeitet oder vor der Ausführung in eine .CLASS Datei kompiliert werden, um die Leistung zu verbessern.

Während Java-Anwendungen plattformunabhängig sind (d.h. sie können auf verschiedenen Plattformen ausgeführt werden), sind nicht alle Java-Programme mit allen virtuellen Java-Maschinen kompatibel. JVMs werden regelmäßig mit neuen Funktionen und Unterstützung für neue Anweisungen aktualisiert. Daher benötigen Java-Programme oft eine Mindestversion der JVM, um ausgeführt werden zu können.

Hinweis:Die Begriffe JVM und JRE (Java-Laufzeitumgebung) werden oft synonym verwendet. Technisch gesehen ist die JVM jedoch Teil einer JRE, die auch Funktionsbibliotheken und andere Dateien enthält, auf die Java-Programme verweisen können.

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