RPC (Remote Procedure Call) Definition

Was ist RPC (Remote Procedure Call)?

Steht für „Remote Procedure Call“. Die meisten Computerprogramme führen Prozeduren oder Befehlssätze unter Verwendung der CPU des Computers aus. Mit anderen Worten, die Anweisungen werden lokal auf demselben Computer verarbeitet, auf dem die Software läuft. Remote Procedure Calls hingegen führen Prozeduren auf anderen Rechnern oder Geräten aus, die an ein Netzwerk angeschlossen sind. Nachdem die Anweisungen ausgeführt wurden, werden die Ergebnisse der Prozedur in der Regel an den lokalen Computer zurückgegeben.

Beispielsweise kann ein Computer ohne Festplatte einen RPC verwenden, um auf Daten aus einem Netzwerk-Dateisystem (NFS) zuzugreifen. Beim Drucken auf einem Netzwerkdrucker könnte ein Computer eine RPC verwenden, um dem Drucker mitzuteilen, welche Dokumente er drucken soll. Ein mit einem Datenbankserver verbundenes Client-System kann eine RPC ausführen, um Daten auf dem Server zu verarbeiten.

Remote Procedure Calls basieren auf dem Client-Server-Modell, bei dem mehrere Client-Computer eine Verbindung zu einem Server herstellen und Daten von diesem abrufen können. RPCs sind in der Regel in einem Standardformat wie XML geschrieben, so dass die Prozeduren von mehreren Computerplattformen verstanden werden können. Eine von einem Windows-Computer gesendete XML-RPC könnte beispielsweise von einem Macintosh- oder Unix-basierten System erkannt werden.

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